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Schlüsselfertig bauen

Festpreis und Festtermin sind die beiden Hauptmerkmale schlüsselfertiger Häuser.

Diese beiden Punkte sind Bestandteil des Kaufvertrags, welcher zwischen dem Generalunternehmer und dem „Bauherrn“, also, dem Käufer, in der Regel vor Baubeginn geschlossen wird. Das Generalunternehmen bietet schlüsselfertige Bauten als Pauschalangebot an, bei dem Kontrolle und Risiko bei ihm liegen und das Unternehmen dafür ein entsprechendes Honorar berechnet.

Der Generalunternehmer verpflichtet ebenfalls die Fachfirmen, welche den Bau ausführen.

Der Bauherr hat mit dem Bau nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages nicht mehr zu tun, als zum festgesetzten Termin die Schlüssel des fertigen Hauses in Empfang zu nehmen und einzuziehen. Bei Vertragsabschluß ist es von Vorteil für den Bauherrn, wenn die Planung bereits abgeschlossen ist.

So werden Überraschlmgen in puncto Mehrpreise vermieden. Es ist ratsam, sich vor dem Kauf über die Seriosität des Generalunternehmens und die am Bau verpflichteten Fachfirmen, was die Ausführugsqualität betrifft, zu informieren


Grundstück

Bauen auf festem Grund

Wenn Ihr Entschluß, ein eigenes Haus zu bauen, feststeht und Sie auch schon gewisse Vorstellungen von Ihrem Traum der eigenen vier Wände haben, ist die größte Hürde meist noch nicht genommen. Egal, ob Sie ein Haus nach eigenen Ideen und Maßgaben planen und bauen oder ein Fertighaus aufstellen lassen möchten, schon manchen hat die Suche nach dem passenden Grundstück an den Rand der Verzweiflung getrieben.

Nach Expertenmeinung sind höchstens 5% des angebotenen Grund und Bodens für eine entsprechende Bebauung geeignet und ohne mehr oder weniger große Schönheitsfehler behaftet. Und diese Raritäten sind meist von Immobilienfachleuten sofort aufgekauft. Für den Laien heißt das also, daß eigene zeitaufwendige Recherchen gefragt sind.

Sollten Sie schon mit einem Grundstück liebäugeln, müssen Sie zuerst bei der Genehmigungsbehörde die Bebaubarkeit klären.Wenn Sie viel Glück haben, liegt bereits ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan vor. In den meisten Fällen werden Sie aber eine Bauvoranfrage einreichen müssen. Das bedeutet Zeit und Kosten bei dem gleichzeitigen Risiko, daß die Behörden ganz andere Wunschvorstellungen als Sie haben und Ihr Traumhaus nicht genehmigen. Aber Gewißheit über mögliche Tücken oder Auf lagen bekommen Sie nur über Anfrage und Bescheid. Baugrunduntersuchung, Erkenntnisse über Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand und insbesondere bei Hanglagen – der wasserführenden Schichten sind als nächstes unerläßlich, wenn Sie keine bösen Überraschungen erleben wollen.

Da dies meist nicht unerhebliche Kosten verursacht, sollten Sie mit dem Eigentümer unbedingt einen abgesicherten Optionsvertrag abschließen, das Grundstück bei einem positiven Bescheid der Voranfrage zum ausgehandelten Festpreis an Sie und nicht anderweitig teurer zu verkaufen.

Unter Umständen sollten Sie auch das Altlasten-Verdachtsflächen-Kataster einsehen.

Ist der Boden z.B. mit Chemikalien oder Lösungsmitteln verseucht, kann das teuer werden. Ist das Bauland eventuell noch nicht erschlossen, bedeutet das, daß der Bauherr die Erschließungskosten selbst tragen muß. Darunter fallen Wasserversorgung, Leitungen für Elektro, Gas und Fernwärme, für die Abwasserentsorgung ein Kanalanschlußbeitrag sowie für den Zufahrtsweg die Straßenkosten mit allen Straßenbestandteilen. Es lohnt sich also, wenn man sich vor Unterschrift des Kaufvertrages mit dem Bauland und seinem Umfeld eingehend befaßt.

Umweltbewußtes Bauen

… ist heutzutage schon in aller Munde, es zu praktizieren fällt jedoch etwas schwerer – aber nur Mut. Lange genug sind in der Vergangenheit Bausünden begangen worden – menschenfeindliche Wohnhochhäuser aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, seelenlose Trabanten- und Innenstädte aus den 60er Jahren sind nur die Spitze des Eisbergs der sogenannten technischen Errungenschaften. Formaldehyd im Mauerwerk unserer Wohnungen, Schulen und Kindergärten, Lösungsmittel in Putz, Farben, Lacken oder bedenkliche Holzschutzmittel usw. wiegen noch schwerer, da sie unsere Gesundheit direkt oder indirekt schädigen. Heute müssen wir uns zurückbesinnen auf ursprüngliche Werte.

Zwar ist Bauen eine notwendige, alltägliche Aufgabe und bedeutet, Raum zu schaffen für den Menschen, aber Bauen darf sich nicht gegen die Natur richten, die Existenz von Lebewesen und Pflanzen beeinträchtigen, Bauen muß behutsam und bewußt mit den Ressourcen der Natur umgehen. Ökologisches Bewußtsein und kritisches Umweltdenken heißt,der Umwelt eine Zukunft zu geben.

Wir alle müssen einen Beitrag dazu leisten, damit auch unsere Enkel noch Freude an den von uns geschaffenen Werten haben. Auch für jeden einzelnen Bauwilligen, Hausbesitzer, Handwerker, Unternehmer, Planer und Architekten gibt es genug Ansatzpunkte, umweltverträgliches und energiesparendes Bauen zu praktizieren.

Alternative Methoden der Baudurchführung oder Installation, neue Technologien, Erkenntnisse über gesundheitsschädliche Auswirkungen mancher Materialien, verschiedene Baustoffe und Energieträger – informieren Sie sich, bevor Sie investieren! Umweltgerechtes Bauen muß nicht Komfortverzicht bedeuten und schont sogar in vielen Fällen noch den Geldbeutel. Die meisten ökologischen Anschaffungen und „Extras“ sind auch ökonomisch zu vertreten, nicht zuletzt weil sie vom Staat oder von den Ländern bezuschußt werden und sich im Laufe der Jahre bezahlt machen.

Steigende Nachfrage erlaubt unter diesem Aspekt durch vorgefertigte Bauteile Normierung, Zeit- und Kostenersparnis. Unser Anliegen und Beitrag ist es, Ihnen den Weg durch den Dschungel der Produktvielfalt und Anbieter leichter zu machen, indem wir Unternehmen und Handwerker, die sich für dieses Thema interessieren, auffordern, sich vorzustellen und Sie anzusprechen.

Nehmen Sie die Herausforderung, etwas für unsere gemeinsame Zukunft zu tun, an und beginnen Sie entsprechend den Gegebenheiten mit Ihrem unmittelbarsten Lebensraum, den eigenen vier Wänden.
Herrmann Massivhaus